Donnerstag, 5. November 2009

Guatemala

Fix, herber Local in Guatemala

Bergland mit Bauernhof nahe Zunil


Herber Local Nr.2 auf dem Pickup


Fix mit der Familie die uns mitgenommen hat


Guatemala Hochland






Tief, tief, tief im Wald


Mogli und Balu - Who is Who
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Nebelwald




Ueber den Wolken...



Fallen Tree Lookout


Into the Wild


Fuentes Georginas - Heisse Quellen



Wir haben Mexiko hinter uns gelassen und sind jetzt in Guatemala angekommen. Sind im Moment in Quetzaltenango im guatemaltekischen (is das das richtige Wort?) Hochland. Hatten keine Probleme an der Grenze. Dann mit dem Bus in die Stadt - Die Buse sind hier alte ausgemusterte US-Schulbuse die knallbunt angemalt sind. Gepaeck? Ab aufs Dach - Surfbretter? Ab auf Dach! Zu unserer Ueberaschung haben die Bretter die Reise ohne groessere Blessuren ueberstanden.

Gestern sind wir per Anhalter in ein Dorf in den Bergen gefahren, wo man in natuerlichen heissen Quellen baden kann. Sehr geil bei der Kaelte hier! Von dort aus sind wir einem Pfad auf einen Vulkan gefolgt. Mit jedem Schritt wurde der Wald undurchdringlicher - bis der Weg dann ganz verschwand. Haben uns dann noch bissl durchs Gebuesch gehackt bis wir zu nem umgestuerzten Baum kamen von wo man ne hammer Aussicht auf das Tal hatte. Oben angekommen begann es zu donnern und der Nebel zog immer mehr zu - also beschlossen wir den Abstieg anzutreten. Im Tal angekommen haben wir ne nette Familie gefunden die uns hinten auf dem Pickup mit zurueck in die Stadt genommen hat. Alles in allem ein sehr ereignissreicher, interessanter erster Tag in Guatemala.

Haben auf dem Weg eine spitzen Longboard Strecke gefunden. Guter Asphalt, kaum Autos, 8km bergab... Der Plan fuer heute war wieder da hin zu stoppen und dann den Berg runter zu ballern... Aber Manitu ist wohl kein Longboardfan... Es regnet den ganzen Tag! Deshalb sind wir hier im Cafe und updaten... Morgen gehts zurueck ans Meer nach Sipacate - Back to Sun and Surf

Hasta la proxima - Bernd und Fix

Sonntag, 1. November 2009

Mucho Frio


Zapatistas de Alemania


San Cristobal is grad so kalt...

Irgendwie isses schon auch mal cool aber wir sind an die mexikanischen Strandtemperaturen gewoehnt... Sonne, Hitze, warmes Pazifikwasser... Hier sind wir mitten in den Bergen... Heute und morgen wird Dia de los Muertos gefeiert und dann ab nach Guatemala... wos endlich wieder warm ist!

Hasta luego - Bernd, Fix

Misol-Ha y Agua Azul








Felix unter Misol-Ha



Agua Azul

Da wir nach der Besichtigung der Ruinen von Palenque noch den ganzen Nachmittag vor uns hatten und dort nicht wirklich mehr zu tun war, sind wir kurz entschlossen zu einer kleinen Tour aufgebrochen. Unsere Ziele waren zwei wunderschoene Wasserfaelle namens Misol-Ha und Agua Azul. Misol-Ha ist ein 35m hoher Junglewasserfall, den wir 40 Minuten geniessen - und natuerlich fotografieren konnten. Ein kurzes Bad konnten wir uns selbstvertsaendlich auch nicht verkneifen...
Der 2. Stopp in Agua Azul (ues. blaues Wasser) war mit 3 Stunden Aufenthalt etwas relaxter. Das Wasser fliesst hier, nachdem es ueber einer Klippe einen kleinen Wasserfall bildet, ueber mehrere durch das Wasser geformte Steinbecken stromabwaerts... Von der Natur geformte Whirlpools sozusagen! Nach einer Stunde plantschen, konnten wir noch entspannt dieses Wunder der Natur geniessen, um danach wieder in unser Basislager St. Cristobal zurueckzukehren.

Palenque

Im Land der Maya





Indiana Jones is ein Witz gegen uns ;-)




Die Ruinen von Palenque von einem der Tempel aus gesehen



Unsere momentane Reisecrew




Wasserfall mitten im Jungel nahe Palenque



Zurueck aus dem Jungel...

Sind jetz wieder in San Cristobal - und hier is voll des Siffwetter!! Kalt, Regen, alles grau... Der perfekte Tag fuer ein Blog-Update.

Waren die letzten Tage in Palenque, einer antiken Mayastaette. Die Ruinen sind schwer beeindruckend. Hatte eigendlich befuerchtet dass der Ort von Touries ueberlaufen ist. Aber - clever wie wir sind - haben wir die Nacht vorher so nah wie moeglich an der Ruinen geschlafen. So waren wir am naechsten Tag sehr frueh am Eingang und hatten die perfekte Palenque Erfahrung. Waren quasi allein dort und konnten in aller Ruhe die verschiedenen Tempel, Pyramiden. Grabstaetten usw erkunden.

Alle Bauwerke dort sind ohne metallene Werkzeuge oder das Rad erschaffen worden... total abgefahren! Viele der Gebaeude sind nach den Gestirnen ausgerichtet. So sieht man beispielsweise vom obersten Zimmer des Turms aus zu einem bestimmten Tag im Jahr morgens die Sonne sozusagen aus einem Tempel aufsteigen und in einem weiteren abends versinken. Zu Zeiten der Maya waren die Gebaeude ausserdem blutrot bemalt. Sicher ein atemberaubender Anblick mitten im gruenen Jungel!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

San Cristobal

Typische Strassenszene in San Cristobal - Bunte Haeuser, Cafes, bunte Mischung von Leuten aus der ganzen Welt

On top of the city


Informiere dich, organisiere dich, kaempfe... Die Revolution hat schon begonnen! Zapatista Graffitis in San Cristobal


Der Kampf geht weiter... Bildung fuer das gesamte Dorf!


Der 2. Oktober darf nicht in Vergessenheit geraten - Wir werden siegen!




San Cristobal und das Umland ist die Hochburg der Zapatista. Wer sich im Detail dafuer interessiert kann sicher jede Menge im Internet oder sonstigen Medien darueber lesen - oder Kathi fragen. Hier nur soviel: Die Zapatista sind eine Rebellenorganisation unter Fuehrung von Emiliano Zapata. Sie Kaempfen fuer die Rechte und im besonderen fuer mehr Selbstbestimmung fuer die indigenen Bevoelkerungsgruppen in Chiapas und Guatemala. Die Methoden haben sich im Laufe der Zeit von paramilitaerischen Guerillataktiken zu ueberwiegend friedlichen Protesten gewandelt. Markenzeichen der Zapatista und deren Fuehrer ist eine schwarze Gesichtsmaske. Frauen haben eine starke, eigenstaendige Position innerhalb der Bewegung. Fuer kurze Zeit war San Cristobal in der Hand der Guerilla und die Revolution wurde ausgerufen - wenige Tage spaeter wurden die Rebellen jedoch von der Mexikanischen Armee aus der Stadt vertrieben. Trotzdem war es diese Aktion, die den Rebellen zu internationaler Beachtung verhalf. In der Folge erfuhr die Bewegung beachtliche Unterstuetzung aus allen Teilen der Welt - mit dem Resultat dass die Volksgruppen heute weitgehend selbstbestimmt leben koennen. Unter anderem wird Kaffee selbsverantwortlich angebaut und der Profit kommt den Kommunen zugute. Traditionen und Braeuche sind tiefer im Bewusstsein der indigenen Bevoelkerung verwurzelt als in anderen Teilen Mexikos.


Nach aussen hin zeigt dich dieser Stolz auf die eigene Kultur besonders in der ausgefallenen, farbenfrohen Kleidung. Maenner tragen im allgemeinen weisse oder schwarze Pelztuniken und weite Hosen. Frauen tregen aufwaendige bunte Tuecher, Kleider, Tuniken und Kopftuecher - dabei hat jedes Dorf eigene Farbschemata und Muster. Auch die Kinder tragen die selben wie ihre Eltern Trachten - sehen aus wie Erwachsene in Miniaturformat - und dabei sind ja die Erwachsenen selbst schon ziemlich klein! Es ist nicht erlaubt - oder zumindesten nicht gern gesehen - Fotos von ihnen zu machen deshalb kann ich es nur beschreiben. Die Menschen hier sind wirklich einzigartig. Die Trachten sind nur ein kleiner Teil davon. Die Ausstrahlung und der Ausdruck in ihren Gesichtern sind auf eine Weise faszinierend die nur schwer in Worte zu fassen ist. Come and see it for yourself!
Auch die Reisenden die dieser Ort anzieht unterscheiden sich stark vom Rest Mexikos. Ich mag das Wort eigendlich nicht aber in Ermangelung eines besseren benutze ich es jetzt mal. Die Leute die hier her kommen sind sehr "alternativ". Viele kommen, um in den umliegenden Kommunen Freiwilligenarbeit zu leisten, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, Musik zu machen, sich andern Kunstformen zu widmen usw. Dreadlocks und Co. sind also eine haeufige Erscheinung in den Bars und Cafes. Livemusik findet man ueberall und zu jeder Zeit - Waren gestern in ein paar echt lustigen Kneipen mit Namen wie "Revolucion", "El Circo" oder "Cerveceria Zapatista" und haben einige richtig gute Bands gesehen.
Heute werden wir versuchen in eines der Umliegenden Doerfer zu kommen um zu sehen wir die Menschen hier so leben.
Ich halte euch auf dem Laufenden - spaetestens wenn wir in ein paar Tagen wieder aus dem Urwald zurueck sind....
Que os vaya bien - Bernd



Blick auf San Cristobal von einem nahegelegenen Huegel




Unzaehlige Kirchen zieren das Stadtbild - hier stellvertretend eine davon


Aufgrund der Hoehe wird es abends empfindlich kalt - Lange Hose, Jacke und Muetze sind keine schlechte Idee. Eine willkommene Abwechslung nach viel viel Hitze - ausserdem gestattet uns das moderate Klima eine Moskitopause und unsere zerstochene Haut kann endlich heilen.



Markt in San Cristobal - ein Fest fuer die Sinne! Ein Meer von Farben, Dueften und Geschmaeckern!


Hola Amigos








Muss die Gelegenheit nutzen - wir haben hier gerade gratis Internet - und das allerbeste: Es funktioniert sogar! Sind seit gestern in San Cristobal de las Casas. Weit weg vom Meer hoch oben in den Bergen. Die Stadt liegt auf ca. 2500m im Chiapas. Das ist der suedlichste Staat Mexicos und gleichzeitig der aermste uns politisch instabilste. Ausserdem grenzt er an Guatemala, was die Lage nicht gerade entspannt. In den kommenden Tagen wird nicht die Suche nach der perfekten Welle im Mittelpunkt stehen sondern vielmehr der Versuch, die Geschichte, Traditionen und Kultur der Maya und deren Nachfahren kennenzulernen. Morgen frueh werden wir uns mit leichtem Gepaeck auf den Weg nach Paleque machen. Dort befinden sich gut erhaltene Mayaruinen, die - und das unterscheidet sie von viele anderen Staetten dieser Art - mitten im Jungel liegen. Werden uns irgendwo ein Plaetzchen fuer unsere Haengematte suchen und dann sowohl Ruinen als auch umliegenden Jungel, Wasserfaelle und Suesswasserquellen erkunden. Sicher werden wir auch Bekanntschaft mit dem einen oder anderen Jungelbewohner machen.
Danach kommen wir wieder zuruck nach SC und feiern den Dia de los Muertos bevor es weitergeht nach Guatemala.

Freitag, 23. Oktober 2009

Que pasaaaa!!?

So nicht!! Bitte immer nur 1 Surfer pro Welle.. Matt (aus San Diego) nimmts gelassen..




Hey Aaron (auch aus San Diego), I like your style!!


Local Nr. 1


Cracy Israelian guy, der seine Wahlheimat in Barra gefunden hat..


Hi zusammen,

Bernd und ich haben uns gerade am Strand die Klinke in die Hand gegeben. Als er ankam, war ich schon "fix" und fertig vom Surfen und schreibe jetzt auch endlich mal wieder etwas.
Da eigentlich schon alles gesagt wurde, beschraenke ich mich auf das Wesentliche:
Es ist sooo schoen hier!!
Wir hatten hier bis jetzt jeden Tag pasable bis richtig gute Wellen, heute morgen war das erste Mal gar nichts. 2 Stunden spaeter -Ebbe sei Dank- ist die Maschinerie von Barra wieder angelaufen; unglaublich, was die Gezeiten fuer eine Rolle spielen koennen.
Ich konnte mich auf jeden Fall mal wieder austoben und meine Lieblingssportart ausueben (wir werden auch langsam ganz gut darin)..
Fotos vom Surfen machen ist fuer mich auch sehr spannend und man kann einiges lernen, hier gibts schon brutal gute Leute..

Jetzt auch endlich die Fotos, ohne die mein Eintrag nicht unbedingt viel Sinn macht, in Barra war die Verbindung seeehr schlecht bis nicht existent..


Die naechsten Tage werden wir St. Cristobal de las Casas, Palenque und Chiapas (die Region) erkunden..

Besitos a todos,

Felix




Surfing Barra de la Cruz

Bottom turn


Mahador listo para hacer un turno


Drop in


Cutback





Fix en una ola de puta madre



Hallo zusammen




Wollte die Bilder eigendlich vorgestern schon hochladen - aber es gab die letzten zwei Tage kein Internet. Jetz funktioniert es aber wieder - und da heute so gut wie keine Wellen sind hab ich Zeit bissl zu bloggen.





Habens endlich mal geschafft paar Bilder zu machen beim Surfen. Die Wellen waren am tag darauf zwar besser aber ein paar ganz gute haben wir trotzdem gemacht. Weiss garnicht so recht wo ich anfangen soll. Eine kleine zusammenfassun der letzten tage koennte sich so anhoeren: Schlafen, Surfen, Essen, Surfen, Schlafen, Surfen, Essen, Surfen...








Ich penn immernoch auf der Terasse neben unserer Unterkunft. Die Woche ueber haben wir mit 3 saulustigen Gringos (Matt, Aaron und Cory) und 3 Maedels aus Bilbao(Lucia, Aitxiber und Maria) in unseren Cabanas gewohnt. Die Maedels wohnen in Sopelana - da sind Pauli, Moe und ich auf unserem letzten Surftrip vorbeigekommen. Die Welt is ein Dorf! Jungs ihr wisst wovon ich spreche - Aste Nagusia, Kalimotxos u.s.w. War ne lustige Gruppe - die Amis konnten natuerlich kaum Spanisch und die Spanierinen kaum Englisch... Aber irgendwie funktioniert das mit der Kommunikation dann doch immer. Dann is da noch die Surfer-Omi... Vorgestern is ein Ehepaar aus Californien angekommen - beide so um die 60-65 Jahre - Diana und Mike. Diana das alte Maedchen hat ein riesen Longboard am Start und surft wie ein junger Huepfer. Voll lustig!






Oh ja genau - wir haben "Den Dude" getroffen. Um das lustig zu finden muss man "The Big Lebowsky" kennen. Also fuer alle die den Film kennen: Es gibt den Dude wirklich - er wohnt in Barra, faehrt nen Monstertruck und surft hier jeden Tag. Schade dass ich kein Bild von ihm hab - ich bin mir aber sicher - das ist "Der Dude"! Ich nenn ihn jetz auch immer so - "Hey Dude, Whats up?!"






Gestern waren die Wellen der Knaller - Wir werden langsam wieder richtig gut - man braucht immer ein paar tage um sich ans Paddeln zu gewoehnen, dann braucht man so viele Wellen wie moeglich um das surfen an sich wieder rauszubekommen. Gestern hatten wir beide paar richtig schoene Wellen - von draussen am Point bis raus an den Strand, Turns, Cutbacks - die Wellen brechen so schoen - da kann man sich voll austoben.


Werden demnaechst mal versuchen paar Videos zu machen - zur "Fehlerkorrektur" (sind ja schliesslich Sportstudenten...) und weils eh cool waer welche zu haben. Beim Fotos machen hab ich mich voll verbrannt. Bei mir ist deshalb seit drei Tagen "Red Nose Day" ;-) Meine Haare hab ich auch geschnitten - hab am Ende schon gar nix mehr gesehn beim Surfen... Einfach mit der Schere einmal rund rum - und die Augen freigeschnitten... Hat Spass gemacht - sieht "gewoehnungsbeduerftig" aus wuerd ich mal sagen. Aber hey wen stoerts - Wir sind in Mexiko... Hauptsache ich kann wieder sehn wo die Wellen sind!


Wollen noch paar Tage bleiben falls die Wellen wieder zuruckkommen und dann zum "Dia de los muertos" nach San Cristibal. Der "Tag der Toten" is ein mexikanischer Feiertag an dem die Toten fuer einen Tag und eine Nacht aus dem Totenreich zurueckkommen um ihre Familien und Hinterbliebenen zu besuchen, mit ihnen zu essen, zu trinken und zu feiern. Laut den Einheimischen muss es da in San Cristobal ziemlich abgehn... Das lassen wir uns natuerlich nicht entgehn.


So jetz mach ich mich wieder auf den Weg zum Strand - vieleicht brechen ja doch noch ein paar surfbare Wellen...



Hasta luego



Bernd

Montag, 19. Oktober 2009

La playa de Barra













Der Strand in Barra da la Cruz




Blaues Meer, weisser Sand, eine Suesswasserlagune, weisse Steine, saftig gruene Palmen... immer surfbare Wellen, kaum Leute...




Morgen machen wir endlich mal ordendliche Surf-Fotos. Is immer bissl schwierig weil wir beide immer surfen wollen und keiner so recht Bock hat zu fotographieren. Aber morgen isses sicher so weit... vieleicht ;-)




Piedras Blancas

Mein lieblings Kletterfelsen in Barra de la Cruz







Wir haben wieder Strom!




Die letzten zwei Tage war Barra ohne Strom und fliessend Wasser. Deshalb hat sich das ganze Dorf abends in der Pizzeria getroffen - die gaben naemlich Kerzen und machen Pizza im Steinofen - ganz ohne Strom... Ansonsten bleibt einem nur uebrig ins Bett zu gehn wenn die Sonne untergeht und wieder aufzustehn wen sie aufgeht. Das beste an dem Stromausfall war dass man einen wahnsinns Sternenhimmel gesehen hat. Weit und breit kein stoerendes kuenstliches Licht... Sterne so weit das Auge reicht. Zur Zeit schlaf ich auf einer Terasse von der man ueber die ganze Bucht schaun kann. Ich wache morgens auf wen die Sonne ueber den Horizont rutscht - dann setze ich mich auf den Rand der Terasse und schau mir den Sonnenaufgang an. Danach wird in der Freiluftkueche Kaffee gekocht und danach gehts an den Strand zum Wellencheck... Was braucht man "meer"?



Es ist schwer sich von so einem magischen Ort zu trennen. Wir werden so wie es aussieht wohl einige Zeit hier bleiben. Haben uns jetzt mal fuer ca. eine Woche mit Proviant versorgt - mal sehn wie lange wir bleiben... Wenn (falls) wir uns dann irgendwan von hier verabschieden machen wir einen kurzen Abstecher nach San Cristrobal de las Casas von wo aus wir uns anschluessend auf den Weg nach Guatemala machen. Zumindest ist das der aktuelle Plan - der aendert sich allerdings manchmal stuendlich...





Wire ihr wschl schon festgestellt habt konnte man die Bilder im letzten Eintrag nicht oeffnen - ich vermute das lag daran dass ich zu viele auf einmal hochgeladen hab. Da hab ichs wohl bissl uebertrieben.... Deshalb diesmal also nur ein paar wenige Bilder pro Eintrag.





Cool dass ihr so oft schreibt - freu mich immer voll wenn ich online gehe und was aus der Heimat zu lesen habe - ganz besonders hab ich mich ueber die Bilder gefreut!

Samstag, 17. Oktober 2009

Barra de la Cruz

Ahoi Heimat

Sind seit gestern in Barra de la Cruz. Mann, Mann, Mann... Hier isses vieleicht schoen!!! Die Welle hier is der Knaller - Righthand Pointbreak aus dem Bilderbuch, kaum Leute - einfach der Wahnsinn! Gestern hatten wir den bisher besten Surftag der Reise - es hat geregnet wie aus Kuebeln, dicke Wellen, Sturmwolken am Himmel - Wasser von oben, Wasser von unten, Wasser von ueberall... Ein Naturschauspiel vom allerfeinsten - keiner wollte rauspaddeln - Wir schon! Fix und ich waren die einzigen im Wasser... Auf einmal hats aufgehoert zu regnen, der Wind hat sich beruhigt und die Wellen wurden richtig gut! Und dann gings AAAB! Hatten fuer ne Stunde den ganzen Spot fuer uns und konnten jede Welle surfen die wir wollten... Viel zu geil! Momente die man nie vergisst! Wellen die man nie vergisst! Finde nicht wirklich die passenden Worte um es zu beschreiben... Ein Moment in dem einfach alles passt - Fuer kurze Zeit verschwindet alles andere aus den Gedanken - Es zaehlt einfach nur noch das Meer, die Wellen, das Brett und man selbst - Absoluter Flow...


Irgendwann haben dann die anderen, die bei Regen und Sturm nicht rauspaddeln wollten, (a.k.a. Weicheier) gecheckt dass die Bedingungen gut sind und sind auch ins Wasser. Aber als es am dicksten war, als wirklich alles gepasst hat - waren wir allein da draussen!


Unsere Unterkunft hier is auch zu cool - "wohnen" auf einem mit Palmen bewachsenen Huegel in einer Cabana mit Blick ueber die ganze Bucht. Viel Orte an denen wir auf unserem bisherigen Weg waren und die uns gut gefallen haben koennen mit Barra einfach jnicht mithalten. Barra de la Cruz hat alles - Super Strand, Jungel, Berge im Hinterland, eine Welle zum mit der Zunge schnalzen, freundliche Bewohner, kaum Touristen... Aqui hay todo! Mit jedem Kilometer richtung sueden wird die Landschaft atemberaubender. Wir entfernen uns imer weiter von der "Zivilisation". Der Ort hier fuehlt sich irgendwie schon viel mehr wie Mittelamerika als Mexiko an. Werde in den kommenden Tagen mal Bilder hochladen wenns funktioniert - denn Bilder sagen mehr als tausend Worte, oder so ;-)

So jetz muss ich los - Ab in die Wellen - Hasta la proxima

Pasat lo bien - Los dioses de surf