Hallo Heimat
Wir sind wieder am MEER!!! Nach zwei Wochen in den kalten Bergen sind wir froh jetzt wieder in der Sonne zu sein. Und das allerbeste ist dass unser altes Maedchen laeuft wie geschmiert. Von Xela sind wir am ersten Tag unseres Roadtrips an die Kueste in Guatemala gefahren. Der Ort dort hiess Sipacate und war, vorsichtig ausgedrueckt potthaesslich. Die Leute waren unfreundlich, der Strand haesslich und die Wellen viel zu klein. Sind also nach einer Nacht in einem schimmligen, verliesartigen Zimmer direkt weiter nach El Salvador. Und hier gefaellts uns wieder gscheit!
Haben Unterkunft bei einer sehr Netten kubanischen Familie gefunden. Wohnen 5 min zu Fuss von der Welle. Und das ist auch was wir die naechsten Tage machen werden... surfen, surfen, surfen und surfen.
Strassenverhaeltnisse uns Grenzuebergaenge haben uns bisher noch keine Probleme bereitet... wir sind eben herbe Locals! Behandeln unseren Bus gaaaaaanz vorsichtig. Fahren ganz tranquilo und machen alle ein oder zwei Stunden ne Pause um den Kuehler nicht ueberzustrapazieren. Schliesslich is die alte Dame schon 32... da muss man schon bissl langsam machen.
Habs leider immernoch nicht geschafft mal ein paar Bilder zu machen. Aber morgen haben wir vor einen kleinen Roadtrip zu machen und die Straende in der Umgebung auszuchecken... da nehm ich mal die Kamera mit und dann lad ich bald mal Bilder vom schoensten Auto aufm Markt hoch.
Bis bald, viele Gruesse, Bernd und Fix
Samstag, 14. November 2009
Montag, 9. November 2009
Downhill Guatemala
Buenos Dias
Gestern abend hat es doch noch geklappt Longboarden zu gehen. Sind wieder per Anhalter auf den Berg hoch gefahren. Oben angekommen war alles total nebelverhangen und die Strasse teilweise nass und matschig. Hat uns natuerlich nicht davon abgehalten trotzdem runterzuballern... War so geil mal wieder zu brettln! Die Bauern auf ihren Feldern fanden uns auch saulustig - und sogar die Polizei hat sich dafuer interessiert was wir hier machen. Ham gemeint "Passt bloss auf Jungs! Die Leute fahren hier wie die Verrueckten!" Gab sogar ne Kurve zum rumsliden. Auf halbem Weg wurds dann langsam duster und wir mussten gaaaaanz tranquilo ins Tal rollen. War so geil auf dem Brett zu stehn und die Berge, den Nebel, die Bauernhoefe und den Wald an sich vorbeiziehen zu sehen. An der Talstation angekommen wars dann bissl schwierig ein Auto anzuhalten um zurueck in die Stadt zu kommen... Irgendwie logisch mitten in der Nacht... Hat dann aber doch geklappt und wir sind mitsamt den Longboards auf der Ladeflaeche eines Pickups zurueck in die Stadt.
Das Video im anderen Post hat der Fix waehrend dem fahren gemacht - sind dem Gegenverkehr grad nochmal entkommen... Nix passiert!
So jetz muessen wir los - Hasta luego
Samstag, 7. November 2009
News
Hallo zusammen!
Ein besonderes "Hola" an Scheidl - unseren neuesten Leser. Wir haben die Bilder im Eintrag "Surfing Barra de la Cruz" neu hochgeladen - lassen sich jetzt alle oeffnen. Make sure to check it out!!
Cool uebrigens dass ihr ab und an Kommentare schreibt - freut mich!
Ausserdem gibt es grosse Neuigkeiten - es hat was mit einem rot-weissen VW Bus Baujahr 1977 zu tun... Mehr Details und Bilder folgen bald...
Stay tuned - Bernd
Ein besonderes "Hola" an Scheidl - unseren neuesten Leser. Wir haben die Bilder im Eintrag "Surfing Barra de la Cruz" neu hochgeladen - lassen sich jetzt alle oeffnen. Make sure to check it out!!
Cool uebrigens dass ihr ab und an Kommentare schreibt - freut mich!
Ausserdem gibt es grosse Neuigkeiten - es hat was mit einem rot-weissen VW Bus Baujahr 1977 zu tun... Mehr Details und Bilder folgen bald...
Stay tuned - Bernd
Donnerstag, 5. November 2009
Guatemala




Wir haben Mexiko hinter uns gelassen und sind jetzt in Guatemala angekommen. Sind im Moment in Quetzaltenango im guatemaltekischen (is das das richtige Wort?) Hochland. Hatten keine Probleme an der Grenze. Dann mit dem Bus in die Stadt - Die Buse sind hier alte ausgemusterte US-Schulbuse die knallbunt angemalt sind. Gepaeck? Ab aufs Dach - Surfbretter? Ab auf Dach! Zu unserer Ueberaschung haben die Bretter die Reise ohne groessere Blessuren ueberstanden.
Gestern sind wir per Anhalter in ein Dorf in den Bergen gefahren, wo man in natuerlichen heissen Quellen baden kann. Sehr geil bei der Kaelte hier! Von dort aus sind wir einem Pfad auf einen Vulkan gefolgt. Mit jedem Schritt wurde der Wald undurchdringlicher - bis der Weg dann ganz verschwand. Haben uns dann noch bissl durchs Gebuesch gehackt bis wir zu nem umgestuerzten Baum kamen von wo man ne hammer Aussicht auf das Tal hatte. Oben angekommen begann es zu donnern und der Nebel zog immer mehr zu - also beschlossen wir den Abstieg anzutreten. Im Tal angekommen haben wir ne nette Familie gefunden die uns hinten auf dem Pickup mit zurueck in die Stadt genommen hat. Alles in allem ein sehr ereignissreicher, interessanter erster Tag in Guatemala.
Haben auf dem Weg eine spitzen Longboard Strecke gefunden. Guter Asphalt, kaum Autos, 8km bergab... Der Plan fuer heute war wieder da hin zu stoppen und dann den Berg runter zu ballern... Aber Manitu ist wohl kein Longboardfan... Es regnet den ganzen Tag! Deshalb sind wir hier im Cafe und updaten... Morgen gehts zurueck ans Meer nach Sipacate - Back to Sun and Surf
Hasta la proxima - Bernd und Fix
Sonntag, 1. November 2009
Mucho Frio
San Cristobal is grad so kalt...
Irgendwie isses schon auch mal cool aber wir sind an die mexikanischen Strandtemperaturen gewoehnt... Sonne, Hitze, warmes Pazifikwasser... Hier sind wir mitten in den Bergen... Heute und morgen wird Dia de los Muertos gefeiert und dann ab nach Guatemala... wos endlich wieder warm ist!
Hasta luego - Bernd, Fix
Irgendwie isses schon auch mal cool aber wir sind an die mexikanischen Strandtemperaturen gewoehnt... Sonne, Hitze, warmes Pazifikwasser... Hier sind wir mitten in den Bergen... Heute und morgen wird Dia de los Muertos gefeiert und dann ab nach Guatemala... wos endlich wieder warm ist!
Hasta luego - Bernd, Fix
Misol-Ha y Agua Azul







Da wir nach der Besichtigung der Ruinen von Palenque noch den ganzen Nachmittag vor uns hatten und dort nicht wirklich mehr zu tun war, sind wir kurz entschlossen zu einer kleinen Tour aufgebrochen. Unsere Ziele waren zwei wunderschoene Wasserfaelle namens Misol-Ha und Agua Azul. Misol-Ha ist ein 35m hoher Junglewasserfall, den wir 40 Minuten geniessen - und natuerlich fotografieren konnten. Ein kurzes Bad konnten wir uns selbstvertsaendlich auch nicht verkneifen...
Der 2. Stopp in Agua Azul (ues. blaues Wasser) war mit 3 Stunden Aufenthalt etwas relaxter. Das Wasser fliesst hier, nachdem es ueber einer Klippe einen kleinen Wasserfall bildet, ueber mehrere durch das Wasser geformte Steinbecken stromabwaerts... Von der Natur geformte Whirlpools sozusagen! Nach einer Stunde plantschen, konnten wir noch entspannt dieses Wunder der Natur geniessen, um danach wieder in unser Basislager St. Cristobal zurueckzukehren.
Palenque
Im Land der Maya



Zurueck aus dem Jungel...
Sind jetz wieder in San Cristobal - und hier is voll des Siffwetter!! Kalt, Regen, alles grau... Der perfekte Tag fuer ein Blog-Update.
Waren die letzten Tage in Palenque, einer antiken Mayastaette. Die Ruinen sind schwer beeindruckend. Hatte eigendlich befuerchtet dass der Ort von Touries ueberlaufen ist. Aber - clever wie wir sind - haben wir die Nacht vorher so nah wie moeglich an der Ruinen geschlafen. So waren wir am naechsten Tag sehr frueh am Eingang und hatten die perfekte Palenque Erfahrung. Waren quasi allein dort und konnten in aller Ruhe die verschiedenen Tempel, Pyramiden. Grabstaetten usw erkunden.
Alle Bauwerke dort sind ohne metallene Werkzeuge oder das Rad erschaffen worden... total abgefahren! Viele der Gebaeude sind nach den Gestirnen ausgerichtet. So sieht man beispielsweise vom obersten Zimmer des Turms aus zu einem bestimmten Tag im Jahr morgens die Sonne sozusagen aus einem Tempel aufsteigen und in einem weiteren abends versinken. Zu Zeiten der Maya waren die Gebaeude ausserdem blutrot bemalt. Sicher ein atemberaubender Anblick mitten im gruenen Jungel!
Mittwoch, 28. Oktober 2009
San Cristobal
Typische Strassenszene in San Cristobal - Bunte Haeuser, Cafes, bunte Mischung von Leuten aus der ganzen Welt
On top of the city
Informiere dich, organisiere dich, kaempfe... Die Revolution hat schon begonnen! Zapatista Graffitis in San CristobalSan Cristobal und das Umland ist die Hochburg der Zapatista. Wer sich im Detail dafuer interessiert kann sicher jede Menge im Internet oder sonstigen Medien darueber lesen - oder Kathi fragen. Hier nur soviel: Die Zapatista sind eine Rebellenorganisation unter Fuehrung von Emiliano Zapata. Sie Kaempfen fuer die Rechte und im besonderen fuer mehr Selbstbestimmung fuer die indigenen Bevoelkerungsgruppen in Chiapas und Guatemala. Die Methoden haben sich im Laufe der Zeit von paramilitaerischen Guerillataktiken zu ueberwiegend friedlichen Protesten gewandelt. Markenzeichen der Zapatista und deren Fuehrer ist eine schwarze Gesichtsmaske. Frauen haben eine starke, eigenstaendige Position innerhalb der Bewegung. Fuer kurze Zeit war San Cristobal in der Hand der Guerilla und die Revolution wurde ausgerufen - wenige Tage spaeter wurden die Rebellen jedoch von der Mexikanischen Armee aus der Stadt vertrieben. Trotzdem war es diese Aktion, die den Rebellen zu internationaler Beachtung verhalf. In der Folge erfuhr die Bewegung beachtliche Unterstuetzung aus allen Teilen der Welt - mit dem Resultat dass die Volksgruppen heute weitgehend selbstbestimmt leben koennen. Unter anderem wird Kaffee selbsverantwortlich angebaut und der Profit kommt den Kommunen zugute. Traditionen und Braeuche sind tiefer im Bewusstsein der indigenen Bevoelkerung verwurzelt als in anderen Teilen Mexikos.
Nach aussen hin zeigt dich dieser Stolz auf die eigene Kultur besonders in der ausgefallenen, farbenfrohen Kleidung. Maenner tragen im allgemeinen weisse oder schwarze Pelztuniken und weite Hosen. Frauen tregen aufwaendige bunte Tuecher, Kleider, Tuniken und Kopftuecher - dabei hat jedes Dorf eigene Farbschemata und Muster. Auch die Kinder tragen die selben wie ihre Eltern Trachten - sehen aus wie Erwachsene in Miniaturformat - und dabei sind ja die Erwachsenen selbst schon ziemlich klein! Es ist nicht erlaubt - oder zumindesten nicht gern gesehen - Fotos von ihnen zu machen deshalb kann ich es nur beschreiben. Die Menschen hier sind wirklich einzigartig. Die Trachten sind nur ein kleiner Teil davon. Die Ausstrahlung und der Ausdruck in ihren Gesichtern sind auf eine Weise faszinierend die nur schwer in Worte zu fassen ist. Come and see it for yourself!
Auch die Reisenden die dieser Ort anzieht unterscheiden sich stark vom Rest Mexikos. Ich mag das Wort eigendlich nicht aber in Ermangelung eines besseren benutze ich es jetzt mal. Die Leute die hier her kommen sind sehr "alternativ". Viele kommen, um in den umliegenden Kommunen Freiwilligenarbeit zu leisten, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, Musik zu machen, sich andern Kunstformen zu widmen usw. Dreadlocks und Co. sind also eine haeufige Erscheinung in den Bars und Cafes. Livemusik findet man ueberall und zu jeder Zeit - Waren gestern in ein paar echt lustigen Kneipen mit Namen wie "Revolucion", "El Circo" oder "Cerveceria Zapatista" und haben einige richtig gute Bands gesehen.
Heute werden wir versuchen in eines der Umliegenden Doerfer zu kommen um zu sehen wir die Menschen hier so leben.
Ich halte euch auf dem Laufenden - spaetestens wenn wir in ein paar Tagen wieder aus dem Urwald zurueck sind....
Que os vaya bien - Bernd
Blick auf San Cristobal von einem nahegelegenen Huegel
Unzaehlige Kirchen zieren das Stadtbild - hier stellvertretend eine davon
Aufgrund der Hoehe wird es abends empfindlich kalt - Lange Hose, Jacke und Muetze sind keine schlechte Idee. Eine willkommene Abwechslung nach viel viel Hitze - ausserdem gestattet uns das moderate Klima eine Moskitopause und unsere zerstochene Haut kann endlich heilen.
Markt in San Cristobal - ein Fest fuer die Sinne! Ein Meer von Farben, Dueften und Geschmaeckern!Hola Amigos
Muss die Gelegenheit nutzen - wir haben hier gerade gratis Internet - und das allerbeste: Es funktioniert sogar! Sind seit gestern in San Cristobal de las Casas. Weit weg vom Meer hoch oben in den Bergen. Die Stadt liegt auf ca. 2500m im Chiapas. Das ist der suedlichste Staat Mexicos und gleichzeitig der aermste uns politisch instabilste. Ausserdem grenzt er an Guatemala, was die Lage nicht gerade entspannt. In den kommenden Tagen wird nicht die Suche nach der perfekten Welle im Mittelpunkt stehen sondern vielmehr der Versuch, die Geschichte, Traditionen und Kultur der Maya und deren Nachfahren kennenzulernen. Morgen frueh werden wir uns mit leichtem Gepaeck auf den Weg nach Paleque machen. Dort befinden sich gut erhaltene Mayaruinen, die - und das unterscheidet sie von viele anderen Staetten dieser Art - mitten im Jungel liegen. Werden uns irgendwo ein Plaetzchen fuer unsere Haengematte suchen und dann sowohl Ruinen als auch umliegenden Jungel, Wasserfaelle und Suesswasserquellen erkunden. Sicher werden wir auch Bekanntschaft mit dem einen oder anderen Jungelbewohner machen.
Danach kommen wir wieder zuruck nach SC und feiern den Dia de los Muertos bevor es weitergeht nach Guatemala.
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